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Archiv für den Monat September 2014

Was für eine Freude, mit einem anderen manischen Leser gemeinsam von Literatur zu schwärmen: Mit dem Susan Sontag-Biographen Daniel Schreiber rede ich über sein neues Buch „Nüchtern. Über das Trinken und das Glück“. Es geht um die Euphorie des Rauschs und die noch schöneren Momente der Klarheit. Beim Schreiben, beim Lesen und überhaupt. Aber vor allem entdecken wir viele gemeinsame Lieblingsbücher: „Jahrestage“ von Uwe Johnson, „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt und „Nachdenken über Christa T.“ von Christa Wolf. Und Daniel legt mir dringlichst alles von Joan Didion ans Herz.

Gertrud, die belesenste von all meinen Freundinnen, hat mich aufgefordert, 10 mir besonders wichtige Bücher aufzulisten. Was für eine schöne und zugleich schreckliche Herausforderung… nur 10? Here we go:
1. James Baldwin – Giovanni’s Room
2. Jane Austen – Pride and Prejudice
3. Thomas Mann – Die Buddenbrocks
4. Michael Cunningham – A Home at the End of the World
5. Jorge Semprun – Die lange Reise/Was für ein schöner Sonntag
6. Theodor Fontane – Der Stechlin
7. Milan Kundera – Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
8. Christa Wolf – Nachdenken über Christa T.
9. W.G. Sebald – Die Ausgewanderten
10. Boris Pasternak – Doktor Schiwago

Ich freu mich auf eure Kommentare und Listen!

Ein perfekter kleiner Roman fürs Wochenende (Robert Seethaler – „Der Trafikant“), ein ganz fetter Schmöker, der alles hat (Donna Tartt – „Der Distelfink“) und ein dickes Erfolgsbuch, an dem ich aber arg kauen musste (Karl Ove Knausgard – „Sterben“). Schwierige Väter und geliebte Mütter inklusive. Und als Bonus-Track Sigmund Freud:

Übrigens: für die nächste Folge besuchen wir den Autor, Journalisten und ZEIT Kolumnisten Daniel Schreiber. Ich bin schon neugierig auf sein Bücherregal und freue mich auf unser Gespräch! Habt ihr Fragen an ihn, die euch interessieren? Dann schreibt mir.