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Auf Facebook gab es mal wieder eine dieser „Challenges“. Man sollte eine Woche lang jeden Tag ein Buch posten, das einem wichtig ist, ohne Kommentar oder Kritik. Das macht schon Spaß, einmal am eigenen Regal entlang zu flanieren und nach alten und neuen Lieblingsbüchern zu schauen. Hier nun alle 7 und nun doch mit Kommentar. Und wie ich es nun mit der Liste auf dem Blog vergleiche, stellt sich raus, dass ich natürlich schon einige davon hier vorgestellt habe….

Außerdem sehe ich gerade, dass ich in diesem Video von einer „vierbändigen Trilogie“ rede. Too late….

Katja Oskamp hat ein Buch geschrieben,  das mir sehr gute Laune gemacht hat. Geschichten einer Schriftstellerin, die zur Fußpflegerin umgeschult hat und in Marzahn ein buntes Spektrum an Menschen trifft, die sie mit großer Sympathie und zugleich scharfem Blick beschreibt. Menschenfreundlich, lustig und wahr….

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht: Ich hatte mir gedacht, im Shutdown zuhause könnte ich ganz viel lesen, aber Home Office ist enorm anstrengend und die virtuellen Treffen wahnsinnig zeitfressend. Und statt mittags mal eben schnell in die fabelhafte Veggie-Mensa der FU laufen zu können, muss man jetzt auch noch dauernd kochen. Obwohl das natürlich auch Spaß macht. Kurz und gut, ich habe in den letzten drei Wochen viel mehr gekocht als gelesen. Daher heute eine Folge über Kochbücher und außerdem stelle ich euch mein neues Lieblingsrezept von Elisabeth Räther vor. Für diejenigen, denen das im Video ein bisschen zu schnell geht, unten auch noch mal das Originalrezept aus dem Zeit-Magazin. Guten Appetit!

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Eigentlich hatte ich gedacht, ich würde jetzt, nachdem es wirklich keinerlei Abendveranstaltungen mehr gibt und ich so viel zuhause bin, wirklich irre viel lesen, aber so ganz hat das noch nicht geklappt. Erstens ist digitales Home Office ganz schön anstrengend und das Krisenmanagement im Job doch zeitintensiv und zweitens bin ich doch auch angespannt und lese immer noch mehr Corona-Neuigkeiten anstelle einfach mal komplett abzuschalten…. Die beiden Bücher, die ich euch jetzt vorstelle, habe ich also schon vor der Krise gelesen: das eine ist so ein richtiges Sommerbuch, das andere könnte winterlicher nicht sein. Das eine ist prallvoll mit jugendlichem Leben, das andere eine einsame, aber großartige Meditation über die englische Landschaft im Allgemeinen und Vögel im Besonderen. Beide aber sind großes Kino!

Wenn man eine Sache wirklich gut zuhause machen kann, dann ist das doch sicherlich – Lesen! Und wann, wenn nicht jetzt? Daher habe ich mir vorgenommen, euch nach mehr als zwei Jahren Pause ab heute wieder regelmäßig mit Lektüreempfehlungen zu versorgen… Bleibt zuhause, bleibt gesund und lest dicke Bücher!

 

Liebe Blog-Freundinnen und Freunde!

Monatelang erscheint hier nichts auf „Herbert liest!“ und jetzt hier gibt es ausgerechnet eine Nachricht zur heute in Kraft getretenen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Na, wenn das kein aufregender Neuanfang ist….

Ich habe keine Ahnung, ob diese Nachricht wirklich notwendig ist, aber dennoch würde ich euch gern darüber informieren, dass wir die von euch mitgeteilten E-Mail-Adressen automatisch gespeichert haben. Wie nutzen die Adressen ausschließlich zur Zusendung unserer Blog-Updates.

Ihr habt das Recht auf Löschung der Daten (sprich: E-Mail-Adressen) und Widerspruch gegen die weitere Verwendung (wobei es keine weitere Verwendung dieser Daten von unserer Seite gibt.) In diesem Fall schreibt uns bitte kurz eine Mail und wir nehmen euch aus dem Verteiler. Oder meldet euch selbst einfach ab.

Beim nächsten Mal melde ich mich dann hoffentlich mit noch aufregenderen Themen  und Büchern (wie zum Beispiel Svenja Leibers „Staub“ : Ich fahre gleich mit dem Zug zu meinen Eltern und habe mir das in die Reisetasche gepackt. Die ersten 100 Seiten waren schon mal großartig, wenn auch bedrückend….)

So Arbeit und Leben es zulassen, gibt’s dann hoffentlich bald mehr hier.