Herbert liest! – Folge 19

Ein perfekter kleiner Roman fürs Wochenende (Robert Seethaler – „Der Trafikant“), ein ganz fetter Schmöker, der alles hat (Donna Tartt – „Der Distelfink“) und ein dickes Erfolgsbuch, an dem ich aber arg kauen musste (Karl Ove Knausgard – „Sterben“). Schwierige Väter und geliebte Mütter inklusive. Und als Bonus-Track Sigmund Freud:

Übrigens: für die nächste Folge besuchen wir den Autor, Journalisten und ZEIT Kolumnisten Daniel Schreiber. Ich bin schon neugierig auf sein Bücherregal und freue mich auf unser Gespräch! Habt ihr Fragen an ihn, die euch interessieren? Dann schreibt mir.

 

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6 Kommentare
  1. Der Trafikant ist toll. Bei Seethaler kann man übrigens gut beobachten, wie einer von Buch zu Buch besser wird. Und ein kleiner Hinweis auf den Vorort von München: In Augsburg läuft derzeit die Aktion „Eine Stadt liest“. Und was lesen die Augsburger? Den Trafikanten. Danke übrigens auf diesem Wege auf Ihre immer ebenso unterhaltsamen wie kompetenten Besprechungen. Habe mir auch schon mal eine Einbettung auf meinem Blog erlaubt: http://saetzeundschaetze.com/2014/03/23/isaac-b-singer-oder-auch-das-uber-leben-die-liebe-die-literatur-und-katzencontent/

    • Ich habe Glück: Morgen liest der Seethaler in Berlin zum ersten Mal aus seinem neuen Buch. Da werde ich mich für ein Ticket anstellen. Aber ich habe schon gehört, daß die Lesung fast ausverkauft ist. Offensichtlich haben diesen Autor jetzt viele entdeckt. Und jetzt muss ich mir auch mal Ihren Blog anschauen, aber heute abend nicht mehr! Beste Grüße vom lesenden Herbert

  2. Fantastisch — wie immer! Während ich sonst mit dem dritten Ohr hinhöre, häufig abgelenkt, kommen meine screen videos jetzt via chromecast auf den Fernseher & da leuchtet Herbert dann richtig auf (oberflächlich? Das muss auch mal sein!) Besonders dankbar für das Henry James Zitat (kannte ich noch nicht) & für das Abbügeln des norwegischen literarischen Selfie-Monsters. Henry James ist für mich der prototypische „Writer’s writer“, der die von Ihnen geforderte „Verdichtung“ wie kein zweiter beherrscht. In dieser Kategorie kriegt der Norweger dann wohl nicht einmal einen Stehplatz. Donna Tartt — OK, vielleicht, und Seethaler jetzt bestimmt. Danke für den schönen Samstagmorgen!

    • Und Dank zurück für das tolle Feedback! Vielleicht sollte ich mir auch mal zuhaus technisch aufrüsten, dann könnte ich selbst die Videos mal schicker sehen. BIs bald mal wieder!

  3. Alexander sagte:

    Über Knausgard sagte das der Bücherverkäufer meines Vertrauens ebenfalls, also Finger weg. Der Distelfink hat mich schlicht umgehauen, der hätte auch noch 1000 Seiten länger sein dürfen. Da muss ich diesmal wenigstens nur noch ein Buch nachkaufen (das waren oft schon alle drei). Vielen Dank für den tollen Blog und bitte unbedingt wieder mehr unbekannte Regale erkunden, das ist eine geniale Sache!

    • Hi Alexander, jetzt hat mir ein guter Freund gerade geschrieben, ich müsse am Knausgard dran bleiben. er liest schon den dritten Band, hat aber ausgerechnet den ersten nicht gelesen. Vielleicht ist das der schwächste? Mal schauen, ob ich noch mal auf den zurückkomme. Und ja, du hast recht: Gern gehe ihc noch mal an ein Regal, wahrscheinlich schon morgen wieder bei einem jungen Autor.

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