Herbert liest! – Folge 21 (feat. Indien)

Eine deutsch-indisch-amerikanische Hochzeit von Freunden war der Anlass zu einer Indien-Reise. Und so sind wir denn in dies unfassbar junge, bunte, chaotische und lebendige Land gefahren, um 1001 Nacht im Maharadscha-Palast zu erleben (bzw. genau genommen nur 2 Nächte).  Während der Reise habe ich u.a. drei tolle Bücher gelesen: „Die Stadt der wilden Hunde“, feinfühlige Reisebeobachtungen von Martin Mosebach, eine Geschichtslektion aus aristokratischer Perspektive, nämlich Gayatri Devis 1995 erschienene Memoiren „Eine Prinzessin erinnert sich“ und eine sarkastische und sehr unterhaltsame Anklage gegen das brutal-kapitalistische und sozial hoffnungslos zurückgebliebene Indien von heute: Aravind Adigars Booker Prize-Gewinner „Der weiße Tiger“. Alle drei wurden mir von anderen Lesern auf Facebook empfohlen. Tolle Tipps, und der Indien-Stapel ist immer noch groß….

Zu Besuch sind wir dieses Mal bei Kristina, Marc und ihren Kindern am Stadtrand von Hamburg!

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6 Kommentare
  1. Oliver Jaschke sagte:

    Hallo Herbert,

    besten Dank für die neuen Literaturtipps.

    „Der weiße Tiger“ habe ich vor 1-2 Jahren gelesen und kann den Roman auch nur empfehlen. Besonders die unterschiedlichen Lebensverhältnisse der Protagonisten haben sich bei mir abgespeichert.

    „Die Stadt der wilden Hunde“ hörte sich so gut an, dass ich mir das Buch kaufen werde.

    Herbert liest! gehört mittlerweile (für mich) neben Druckfrisch zu den wichtigsten und interessantesten Formaten in Sachen Büchern.

    Dumm nur, dass man in einen einzigen Leben nie alle Bücher lesen kann.

    Beste Grüße

    O. Jaschke

    • Oliver, vielen Dank für das schöne Feedback. Ich denke ja immer, eigentlich müsste ich immer nur gute Bücher lesen, um mit all den tollen durchzukommen, die man unbedingt mal gelesen haben wollte. Aber dann liest man halt zwischendurch auch immer mal wieder so irgendwie-Bücher, die einem zufällig in die Finger geraten. Aber vielleich braucht’s auch das, um die guten zu genießen!

  2. Hallo Herbert,
    vielen Dank für Deine „indischen Lektüretipps“. Warst Du nicht auch in Japan dieses Jahr? Hast Du dazu auch interessante Bücher gelesen?
    Beste Grüße
    Tobias

    • Hallo Tobias, in Japan war ich nur auf einer relativ kurzen beruflichen Reise, da habe ich mich tatsächlich literarisch gar nicht vorbereite. Und da bin ich – bis auf Murakami – auch ziemlich unbelesen. Da würde ich gern noch mal mehr lesen, denn das Land ist zwar einerseits uns näher, weil es ja auch hochindustralisiert und entwickelt ist, aber andererseits dann doch noch fremder als Indien. In Indien hat die Kolonialgeschichte und der Einfluß Großbritanniens, zumindest in einigen Bereichen, das Land doch an Europa rangerückt.

  3. Anonymous sagte:

    Wir lesen und hören gern alle Deine Buchempfehlungen.

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