Herbert liest! – im Rowohlt Verlag (Folge 13)

Beim Erkunden eines Verlages stößt man auf erstaunliche Anekdoten und  außerordentlich sympathische Menschen. Vielen Dank an unsere Gastgeber vom Rowohlt Verlag!

Buchtipps gibt’s natürlich auch: In dieser Folge widmet sich Herbert geradezu euphorisch den Tagebüchern von Fritz J. Raddatz, die ihm Oliver Hilmes beim letzten Mal empfohlen hat. Außerdem geht es um eine große Pleite und und einen ungewöhnlichen Liebesbrief.

Viel Spaß beim Schauen und Lesen!

Abbas Khider – Brief in die Auberginenrepublik

Jonas Lüscher – Frühling der Barbaren

Fritz J. Raddatz – Tagebücher 1982 – 2001

 

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5 Kommentare
  1. Hallo Herbert,

    bisher haben mir die Folgen gut gefallen, die meisten Bücher, die du empfiehlst, habe ich auch gelesen. Aber in dieser Folge finde ich es schade, dass du den privaten Raum verlässt und kommerziell wirst…

    Außerdem finde ich es schade, dass die Musik eine andere ist. Das hat der Tatort besser hinbekommen.

    Viele Grüße

    Dirk

    • Hi Dirk, das ist – glaube ich – ein Mißverständnis. Wir haben den Besuch bei Rowohlt auch „privat“ gemacht. Die hatten einfach gefragt, ob wir mal vorbeikommen wollten, weil wir offensichtlich, ohne daß mir das bewußt war, schon häufiger Rowohlt-Titel empfohlen hatten. Und da war ich schon echt neugierig, aber „no money involved“. Daß wir dann auch einen Rowohlt-Titel bei den Empfehlungen hatten, war reiner Zufall, passte aber bei dem Autor gerade gut. Ich hatte die Raddatz-Tagebücher gerade gelesen, weil mir Oliver Hilmes die in der letzten Folge ans Herz gelegt hat und war begeistert. Vielen Dank für die Rückmeldung! Herbert

  2. panne45 sagte:

    Super Video Herbert 😉 Endlich in einem richtigen Verlag, Super. Könntest du mal was von Peter Handke vorstellen? Welche Werke „sollte“ man unbedingt von ihm gelesen haben?

  3. Mit Handke bist du bei genau an den Richtigen geraten. Ich habe über den sogar mal vor vielen Jahren ein ganzes Kapitel in meiner Doktorarbeit geschrieben. Wahrscheinlich habe ich deswegen auch eine Überdosis bekommen und mag seine neueren Sachen nicht mehr so, weil sie sich endlos wiederholen. Ich finde seine frühen Bücher aus den 70ern dagegen ganz toll: „Wunschloses Unglück“ z.B. über seine Mutter, ziemlich großartig, oder sein Road-Movie-Buch „Der kurze Brief zum langen Abschied“. Von den neueren Büchern fand ich aus seiner Versuchs-Reiche ganz gut „Versuch über den geglückten Tag“. Wobei eigentlich alle seine Bücher davon handeln, den perfekten (geglückten) Moment irgendwie in Sprache einzufangen. Freut mich sehr, dass das Video dir gefällt!

  4. panne45 sagte:

    wow, Teil deiner Doktorarbeit? Hab ich ein Glück. Ich habe noch eine Frage. Welche Autoren ab 1945 machen die „verschachtelsten“ Schachtelsätze. Oder welche Bücher ab 1945 gehören zu den Büchern, die grammatikalisch die komplexesten Sätze haben? (Romane)

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