Herbert liest! – Folge 7

Ein Liebesdreieck, fünf Zufälle und ein Kettensägenmassaker. Der Herbst ist gerettet!

Diese Folge kommt aus dem wunderschönen Haus von Volker und Gesine in Berlin. Besprochen werden:

„Des Fremden Kind“ von Alan Hollinghurst

„Aller Tage Abend“ von Jenny Erpenbeck

„Das große Heft“ von Agota Christof

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5 Kommentare
  1. Joachim Roski sagte:

    Habe Alan Hollinghurst’s Roman gelesen und man hat wahrhaftig das Gefühl in guten literarischen Händen zu sein. Auch sein voriger Roman „The Line of beauty“ ist hervorragend. Sprachlich wunderschön. Einer der besten britischen Schriftsteller der Gegenwart. Ian McEwan’s Konkurrenz.

    • Henrich sagte:

      Hallo, Joachim,
      Hallo, Herbert,

      ich habe neulich in London bei Gay’s the World den neuen Hollinghurst gekauft, an der Stelle an der ich von 20(!) Jahren The Swimmingpoollibrary gekauft habe. Walking dowm memory-lane. Ich habe seit dem alle Hollinghurst-Bücher gelesen und scheine einer der wenigen Leser zu sein, denen The Folding Star sehr gut gefallen hat, was allegemein als sein schwächstes Buch angesehen wird.

      • Henrich sagte:

        Bei The Stranger’s Child bin ich mir neben der sprachlichen Schönheit nicht so ganz sicher, ob die Geschichte noch trägt, wobei ich zugeben muss erst im zweiten Abschnitt Revel zu sein. Unterdrückte Homosexualität in der Upper Class kennen wir doch von Foster….

        Ich werde weiter berichten, würde mich aber über Euern Kommentar freuen.

  2. Anonymous sagte:

    Hallo Henrich, das erzeugt gleich auch bei mir „walking down memory-lane“. Denn ich bin dort in den 90er Jahren oft gewesen, weil um die Ecke mein Büro war, als ich in London an der Uni (UCL) unterrichtet habe. Aber heißt der Buchladen nicht „Gay’s the Word“? Oder habe ich das falsch abgespeichert?
    Anyway, auch ich habe alles von Alan Hollinghurst – begeistert – gelesen und ich gehöre zu denen, die tatsächlich „The Folding Star“ ein bißchen langatmig fanden. Und was „The Stranger’s Child“ angeht, hast du vermutlich recht, als die ersten drei Kapitel stärker sind als die Schlußkapitel. Aber mir hat einfach die Konstruktion so imponiert. Dieser Versuch, das Fortleben eines Gedichtes (und eines Dichters) über 100 Jahre zu verfolgen. Und natürlich auch die Tatsache, daß der Ruhm irgendwann vergeht… Freue mich auf weitere Kommentare! H.

  3. Henrich sagte:

    Hallo, Anonym H, nun habe ich es geschafft und The Stranger’s Child zu Ende gelesen. Ich bin ganz stolz auf mich. Ich gebe dir recht, dass der erste Teil wohl der stärkste ist. Ich bleibe dabei, dass mir die anderen Hollinghurst-Bücher besser gefallen haben.
    Ich habe Anfang der 1990er Jahre an der Bartlett (auch UCL) Architektur studiert. Da war Gay is the word (da hast du recht, dass das ‚l‘ dort nicht hinein gehört) um die Ecke. Während meiner Abschlussarbeit habe ich mir die Zeiten, in denen ich The Swimmingpool-Library lesen durfte, fest eingeteilt, damit ich die Abschlussarbeit fertig bekomme…

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